Medieninformation
Öffentlichkeitsarbeit
Innsbruck, am 23. August 2006
von Mag. Alexandra Panzl
Stellungnahme zum BZÖ-Wahlkampfthema Rettungsdienst-Alarmierung
LR Steixner: „Wahlkampfkampagne auf unterstem Niveau“
„Die Anschuldigen des BZÖ in seiner Wahlkampfkampagne zum Thema Rettungsdienst-Alarmierung sind völlig haltlos, absurd und verleumderisch“, stellen die beiden zuständigen Regierungsmitglieder, LHStvin Elisabeth Zanon und LR Anton Steixner, klar. LR Steixner betont, dass er auch bei harten Auseinandersetzungen nicht empfindlich sei, diese Kampagne des BZÖ gehe ihm aber zu weit. „Die Sicherheit der Menschen hat oberste Priorität und ich habe alles getan und werde weiterhin alles dafür tun, damit kein Menschenleben gefährdet ist“, betont Steixner.
„Was das Tiroler Rettungswesen anbelangt, so gibt es klare Gesetze“, betont LR Steixner, „unsere Pflicht ist es, uns an diese auch zu halten“. „Ich lasse es auch nicht zu, dass das Rote Kreuz derart diffamiert wird. Das Rote Kreuz ist eine weltumspannende Hilfsorganisation, sie als Privilegierte hinzustellen, die in Geld schwimmen, ist eine Sauerei!“ Allein in Tirol sind 3.600 Freiwillige und Zivildiener sowie 440 Hauptberufliche tätig.
„Auf ein derart niedriges Niveau wollen wir uns gar nicht begeben“, ist LHStin Elisabeth Zanon empört über die BZÖ-Kampagne und hofft, dass sich die Tiroler Bevölkerung selbst ein Urteil dazu bilden wird.
Zanon stellt noch einmal klar, dass es in Tirol ein Rettungsgesetz gibt, nach
dem gehandelt werden muss. Die Integrierte Landesleitstelle – ILL –
muss an jene Partner disponieren, die mit den jeweiligen Gemeinden einen Vertrag
abgeschlossen haben. Innerhalb dieser vertraglichen Regelung sind Qualitätskriterien
vorgeschrieben, die eingehalten werden müssen. Alle haben die Möglichkeit,
tätig zu werden, bestimmte Voraussetzungen dafür müssen aber
erfüllt werden. „Verbesserungen von Gesetzen sind jederzeit möglich
und wir arbeiten hart daran, das Beste für die Tiroler Bevölkerung
herauszuholen“, betont Zanon.